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Aktuelles

„Die Bedeutung des DataHub Frankfurt Rhein-Main – ist hier auch der Datenflughafen Deutschlands?“

Dieser Frage stellt sich Frank Zachmann, Vorstand des Digital Hub FrankfurtRheinMain, auf der Veranstaltung –  360°dcLounge –  im DARZ , Darmstädter Rechenzentrum:

360°dcLounge @Tresor = Sicherheit

Termin: 04.11.2015
Uhrzeit: ab 10 bis ca. 22 Uhr
Ort: DARZ, Julius-Reiber-Str. 11, 64293 Darmstadt

Alle Information zur Veranstaltung und Anmeldung finden Sie hier 360°dcLounge

Die Digitalisierung vorantreiben

Der Digital Hub als Stimme für die Digitalwirtschaft in Frankfurt.

Als der isländische Vulkan mit dem unaussprechlichen Namen vor fünf Jahren ausbrach, lag der Flugverkehr in Europa wochenlang lahm. „Man stelle sich vor, das würde mit dem digitalen Datenverkehr passieren“, sagt Frank Zachmann. Keine Ampel mehr, kein Zahlungsverkehr, kein Internet. „Dann bräche das Chaos aus.“ hier weiterlesen

 

Digital Hub FrankfurtRheinMain e.V. mit neuem Vorstand

Frank Zachmann neuer Vorstandsvorsitzender / Peter Kania und Frank Orlowski kehren in den Vorstand des Vereins zurück

FRANKFURT AM MAIN, 23. Juni 2015. Auf seiner jährlichen Mitgliederversammlung hat der Digital Hub FrankfurtRheinMain e.V. einen neuen Vorstand gewählt. Neuer Vorstandsvorsitzender ist der bisherige Vorstand Frank Zachmann vom Rechenzentrumsbetreiber Interxion. Die beiden anderen Vorstandsmandate übernehmen der ehemalige Leiter der Wirtschaftsförderung Frankfurt Peter Kania und Frank Orlowski vom Internet-Exchange De-Cix. Beide waren bereits im Gründungsvorstand des Vereins aktiv.

Die Neuwahl wurde nötig, nachdem der alte Vorstandsvorsitzende Bernhard Pussel zurückgetreten war, um sich voll auf zusätzliche Aufgaben bei seinem Arbeitgeber Colt konzentrieren zu können. Die ehemalige Leiterin der Wirtschaftsförderung Frankfurt, Anja Obermann, hatte im Zuge ihres Wechsels zur Handwerkskammer Rheinhessen ihr Vorstandsamt bereits zuvor ruhen lassen.

„Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit Peter Kania und Frank Orlowski. Peter Kania verfügt über hervorragende Kontakte zu den Entscheidungsträgern in Stadt und Region, um unser Anliegen zu vertreten. Frank Orlowski steht mit dem De-Cix sinnfällig für den „Digital Hub“ in Frankfurt und kann durch den Prozess der erfolgreichen Internationalisierung seines Unternehmens sehr gut die lokalen Stärken und Defizite benennen“, kommentiert Frank Zachmann. „Gleichzeitig gilt mein Dank Bernhard Pussel und Anja Obermann, die das Thema digitale Infrastruktur in vielen Hintergrundgesprächen auf die Agenda gesetzt haben und so beispielsweise die Genehmigungszeiten für Bauprojekte in der Stadt verkürzen halfen“.

Frank Zachmann wurde im vergangenen Herbst von Oberbürgermeister Peter Feldmann zum internationalen Botschafter für den Wirtschaftsstandort Frankfurt am Main ernannt und will sich mit seinen Vorstandskollegen dafür einsetzen, dass die Rhein-Main-Region mit ihrer Metropole Frankfurt einer der wichtigsten Standorte für digitale Infrastruktur weltweit bleibt.

 

Schneller schnelles Internet: Stadt Frankfurt will Bearbeitungszeiten beim Breitbandausbau verkürzen

Die Qualität der Breitbandversorgung ist für die Stadt Frankfurt ein entscheidender Standortfaktor. In der Vergangenheit hatte es unter anderem vom Digital Hub FrankfurtRheinMain e. V. Hinweise gegeben, dass die Bearbeitungszeiten für die entsprechenden Aufbruchgenehmigungen in Frankfurt länger sind als in anderen vergleichbaren Städten. Um Optimierungspotenziale bei diesen Genehmigungsprozessen zu identifizieren und zu heben, hatte IT- und Reformdezernent Jan Schneider die verschiedenen Beteiligten zu einem Runden Tisch zum Thema „Breitbandausbau beschleunigen“ eingeladen. Neben Verkehrsdezernent Stefan Majer waren auch der Vorstandssprecher des Digital Hub, Bernhard Pussel, sowie Vertreter des Wirtschaftsdezernats, der Mainova und der Netzdienste Rhein-Main beteiligt, um ihre jeweiligen Erfahrungen und Expertisen einbringen zu können. Dabei wurden bereits konkrete Schritte vereinbart, die kurzfristig zu einer deutlichen Beschleunigung des Genehmigungsverfahrens führen sollen.

 

Verkehrsdezernent Stefan Majer erläutert: „Mit der gegenwärtigen Organisationsstruktur innerhalb der jeweils zuständigen Fachverwaltungen kann eine zügige Entscheidung über die zahlreichen Genehmigungsanträge der verschiedenen Provider nicht gewährleistet werden. Hier werden wir ansetzen und durch eine prozessorientierte personelle Verzahnung der zuständigen Fachverwaltungen strukturelle Vorsorge treffen, zu schnelleren Ergebnissen zu gelangen. Auch der Genehmigungsprozess selbst wird in der Weise überarbeitet, dass eine zügigere Entscheidungsfindung möglich werden wird. Ich bin überzeugt, dass diese nunmehr eingeleiteten Maßnahmen dazu beitragen werden, Verbesserungen bereits im Spätsommer realisieren zu können.“

 

IT- und Reformdezernent Jan Schneider ergänzt: „Ich freue mich sehr, dass es uns gemeinsam in so kurzer Zeit gelungen ist, dezernatsübergreifend dieses wichtige Thema nicht nur anzugehen, sondern auch bereits substantielle Fortschritte zu erzielen. Die Breitbandversorgung in Frankfurt am Main ist zwar bereits heute ausgezeichnet – so steht etwa über 96 Prozent aller Frankfurter Haushalte ein Internetanschluss mit mindestens 30 Mbit/s zur Verfügung. Auf diesen hervorragenden Werten dürfen wir aber uns nicht ausruhen, da sich durch die zunehmende Digitalisierung von Wirtschaft und Gesellschaft der Bandbreitenbedarf kontinuierlich erhöht und die digitale Infrastruktur daher weiter konsequent ausgebaut werden muss. Vor diesem Hintergrund freue ich mich sehr, dass wir es gemeinsam geschafft haben, die Rahmenbedingungen für den Breitbandausbau weiter zu verbessern.“

 

Bernhard Pussel, Vorstandssprecher des Digital Hub ergänzt: „Konkurrenzstandorte wie Amsterdam, London, Luxemburg oder Dublin fördern den Ausbau der digitalen Infrastruktur auch durch sehr schnelle und unbürokratische Bewilligungen von Bauprojekten. Wir sind froh, dass die Stadt dies erkannt hat und mit uns aufholen will.“

Digital Hub FrankfurtRheinMain e.V. zu Masterplan Industrie Frankfurt

Industrie 4.0 wird erhebliche Rechenleistungen brauchen

Masterplan Industrie sollte um Masterplan Digitale Infrastruktur ergänzt werden / Verein bietet Mitarbeit an

FRANKFURT AM MAIN, 04. November 2014. Bei den am Nachmittag vorgestellten Zwischenergebnissen des Masterplans Industrie ist aus Sicht des Digital Hub FrankfurtRheinMain e.V. der Ausbau der digitalen Infrastruktur noch zu vage berücksichtigt. Der Verein empfiehlt der Stadt deswegen, den Masterplan Industrie um einen Masterplan Digitale Infrastruktur zu ergänzen.

Aktuelle Studien rechnen für Deutschland bis zum Jahr 2020 mit einer Verfünffachung des Datenverkehrs, zu dem die Digitalisierung der Industrie und das Internet of Things erheblich beitragen werden. Alle diese Daten müssen erfasst, transportiert, berechnet und gespeichert werden. Der nötige Ausbau von Rechenzentren und Glasfasernetzen darf nicht stagnieren, sondern muss im Vergleich zu heute noch intensiviert werden, um die Qualität des Standortes zu erhalten“, kommentiert Vorstandssprecher Bernhard Pussel. „Denn wir sind davon überzeugt, dass die neue Industrie 4.0 sich nur dort ansiedeln wird, wo bereits eine leistungsfähige digitale Infrastruktur vorhanden ist.“

Damit es nicht zu einem kontraproduktiven Verteilungskampf um knappe Flächen zwischen Daten- und produzierender Industrie kommt, ist es aus der Sicht des Vereins zwingend, auch die Erweiterung der digitalen Infrastruktur zu prognostizieren und in die Planung konkret mit einzubeziehen. Dies insbesondere vor dem Hintergrund, dass eine hochleistungsfähige Infrastruktur auch als Basis der Finanzbranche und des Dienstleistungssektors weiter wachsen muss. Bernhard Pussel kündigte an, dass seine Interessenvertretung der Anbieter und Anwender der digitalen Infrastruktur aktiv auf die Stadt zugehen wird, um bei der entsprechenden Planung zu unterstützen.

Weiterführende Links:

Studie Datenvolumen:

http://germany.emc.com/about/news/press/2014/20140409-01.htm

Masterplan Industrie:

http://frankfurt-business.net/industrie-ffm