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Das magische Dreieck der modernen IT Welt

Wenn mittlerweile zweimal im Jahr die großen Konzerne der IT Welt ihre neuen Handy Generationen vorstellen, dann kommen wir alle immer ins Schwärmen und bewundern immer größere Leistungsfähigkeit auf weniger Raum. Schärfere Displays zeigen eine stetig höhere Qualität an Videos, immer schnellere Prozessoren ermöglichen Mobilgeräte als Spiele-Konsole einzusetzen in einem Umfang, der noch vor Jahren undenkbar war.
Gleichzeitig organisieren diese kleinen Helfer unser tägliches Leben, jede Verabredung, die an einem Ort anberaumt wird, findet gleichzeitig ihren Platz in unseren mobilen Kalendern und Navigationsprogrammen. Wenn wir nicht nur reden, sondern auch uns gegenseitig sehen wollen, dann ändern wir nur ein Programm, neudeutsch eine App, und wir sehen und hören uns zeitgleich auf den Displays unserer mobilen Geräte. Gleichzeitig werden Laptops immer schneller, und haben eine Rechenkapazität und ein generelles Leistungsvermögen, wie es noch vor drei Jahrzehnten ganze Rechenzentren von großen Universitäten hatten.

All dies ist jedoch die Spitze des Eisbergs, ist nur der Teil, den wir jeden Tag wahrnehmen, weil er sich in unserem direkten Gesichtsfeld befindet. Das Fundament all dieser Arbeit steckt in den vielen Verbindungen aus Glasfaser, in den vielen Rechenzentren die sich in den großen Metropolen, so auch in Frankfurt, immer weiter ausbreiten. Sie sind die Basis all unserer Kommunikation, all unseres gesellschaftlichen Miteinanders, aber auch der Geschäftswelt.

Und in dieser Welt spielt immer wieder ein magisches Dreieck eine große Rolle: Das magische Dreieck aus Fläche, Strom und Glasfaserleitungen. Unsere moderne digitale Infrastruktur benötigt enorme Flächen, um die Rechenkapazitäten vorzuhalten, die wir benötigen. Diese Strukturen wiederum benötigen sehr viel Energie, ohne die unsere moderne Welt nicht kommunizieren und interagieren könnte.
Viele Studien sind geschrieben worden darüber, ob diese Infrastruktur eine Belastung darstellt, oder gegengerechnet werden muss mit den enormen Entlastungen, durch die Digitalisierung erzielt werden. Es war und ist daher sehr wichtig einen Verein wie den Digital Hub Frankfurt Rhein-Main e.V. zu besitzen, in dem all diese unterschiedlichen Perspektiven ausgetauscht werden, und zu einem Gesamtpaket zusammengeschnürt werden, dass für uns alle eine ebenso liebenswerte wie auch technisch enorm hochwertige Umgebung zur Verfügung stellt. Lassen Sie uns weiter an diesem Ziel gemeinsam arbeiten.

Frank Zachmann, Vorstandsvorsitzender des Digital Hub FrankfurtRheinMain e.V.
im März 2019