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Rechenzentren

Rechenzentren

Rechenzentrumsinfrastrukturen verbinden die digitale Welt mit der realen und sorgen damit für verlässliche Ankerpunkte zwischen den Industrien und den Dienstleistern.

Die Metropolregion FrankfurtRheinMain ist die Hauptstadt auf dem europäischen Kontinent für Rechenzentrumsbetreiber. Allein im Frankfurter Stadtgebiet betreiben über 35 kommerzielle Anbieter auf über 50 Flächen Rechenzentren. Darunter sind sechs große, internationale Betreiber, von denen jeder eine Fläche von mindestens 15.000 qm bewirtschaftet bzw. jeder mehr als 20 MVA Stromrechte bezieht.

Werden in der Metropolregion die Rechenzentrumsflächen kommerzieller Anbieter und die der Eigenrealisierer summiert, so werden bereits heute in FrankfurtRheinMain mehr als 400.000 qm Rechenzentrumsfläche betrieben, damit liegt Frankfurt auf dem Niveau der bewirtschafteten Flächen in der Metropolregion London.

Laut aktuellen Informationen von international renommierten Marktforschungsunternehmen wächst der netto – Zustrom in der Metropolregion FrankfurtRheinMain in diesem Segment, vergleichbar mit London, mit mindestens zehn Prozent pro Jahr. Unter der Voraussetzung – dass im Zentrum der Metropolregion die bisherigen Wettbewerbsvorteile international weiter ausgebaut werden könnten – wäre auch ein höheres Wachstum möglich.

Die Gründe für die Anziehungskraft des Zentrums FrankfurtRheinMain basieren auf den soliden strukturellen Voraussetzungen, welche die Region bietet. Seit 2009 sieht das Marktforschungsunternehmen Telegeography® das Zentrum der Metropolregion, Frankfurt am Main, als den führenden Standort weltweit an, wenn es um internationale Netzanbindungen und um die Gestaltung nutzbringender internationaler ITK-Verbindungen geht. Hier existiert die höchste Dichte an Internetverbindungen im weltweiten Vergleich. Jüngste Beispiele wie z.B. das „Europe Persia Express Gateway“, die Frankfurt mit den Golfstaaten und Oman direkt verbinden, belegen dies.

Die Rechenzentrumsdienstleister, sowie die TK-Unternehmen und Stromversorger haben diesen Wandel mit unterstützt, z.B. durch Verfünffachen der Leistungsaufnahmen pro Quadratmeter von 0,3 kVA/qm in 1990 auf über 1,5kVA und mehr ab 2010.

Dies führt dazu, dass die Bruttoflächengrößen, welche zur Versorgung der netto Rechnerfläche benötigt werden, durch Hinzunahme der Verkehrsflächen für die Strom- und Klimaversorgung eine Mindestfläche von 600.000 qm bei weitem übersteigen. Das jährliche Mindestwachstum in der Stromversorgung liegt seit Jahren bereits im Kernbereich über 10 MW.

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