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FrankfurtRheinMain umfasst alle Schlüsselindustrien und Basis-Infrastrukturen. Die Metro-polregion hat neben Amsterdam die höchste Dichte an Basis-Infrastrukturen (u.a. DE-CIX, DENIC, Internet-Rechenzentren) in Europa und bietet eine vergleichsweise führende, funktionale Vielfalt in Europa, wie sie sonst nur in Hauptstädten anzutreffen ist. Mit der Zusammenschaltung von über 500 nationalen wie internationalen Telekommunikationsunternehmen und Internet Service Providern verfügt die Metropolregion in ihrem Zentrum sowohl über den höchsten Vernetzungsgrad in Deutschland. Die Vernetzung zentraler Kernbereiche digitaler Infrastrukturen mit den zahlreichen Anwendern in der Metropolregion schafft nachhaltige innovative Impulse für den Ausbau der Wettbewerbsfähigkeit.

Die ansässigen Unternehmen vertrauen noch zu einem großen Teil den eigenen Infrastrukturen. Die Neigung zur Investition in eigene digitale Anlagen wird weiterhin umso größer sein, je spezifischer diese auf Unternehmensbelange zugeschnitten sind. Andererseits wird die Neigung zu eigener Infrastruktur für Unternehmen geringer, wenn diese nicht mehr selbst in der Lage sind, die Skaleneffekte im weltweiten Wettbewerb ausnutzen zu können oder wenn ihre Marktnischen nicht mehr weiter entwickelt werden können – und die Faktorpreise für Vorleistungsprodukte /-dienste gesunken sind. Ein Beispiel hierfür ist die Deutsche Börse, die als sog. „Proximity Partner“ Firmen wie Equinix oder Colt ausgewählt hat, um die Anbindung an das Börsen Netz mit niedrigen Latenzzeiten (kleiner 5 ms) zu realisieren. Mehr als 200 internationale Investmentbanken haben bereits hiervon Gebrauch gemacht.

Je besser und breitbandiger Unternehmen in FrankfurtRheinMain angebunden werden können, desto stärker wird die Nutzung in der Metropolregion zunehmen und den Infrastrukturausbau auf der „letzten Meile“ mit Glasfaser anfachen. Die Investitionen in Infrastrukturen werden zu einem weiteren Wachstumsschub des Bruttoinlandsproduktes in Frankfurt führen können.

Im Zeitalter der digitalen Vernetzung hat sich Frankfurt schließlich auch zum wichtigsten Datenknoten Europas entwickelt: Über den Internetknoten DE-CIX wird täglich ein Datenvolumen bewegt, das im Jahr 2010 bereits über 10 PByte betrug. Der Durchsatz der Internetverkehre am DE-CIX verdoppeln sich pro Jahr, wie die nachfolgende Abbildung aufzeigt. Die Topologie des Internetknotens ist für ein Wachstum bis auf 80 Tbps aktuell ausgelegt, wobei sich der derzeitige Durchsatz bei über 4 Tbps in der Spitze bewegt.

Das Herz des europäischen Internets schlägt in Frankfurt am Main. Analysen von Telegeography ® belegen, dass höhere Übertragungsgeschwindigkeiten sowohl in lokalen Unternehmens-Netzwerken sowie in Weitverkehrsnetzen und insbesondere in Internet-geprägten Strukturen mehr Innovationen generieren als vergleichsweise niedrigere Übertragungsgeschwindigkeiten. Dies läßt sich auf die Formel bringen: „Je höher die Geschwindigkeit, desto mehr Innovationen werden geschaffen“. Investitionen in digitale Infrastrukturen tragen zu einer höheren Wettbewerbsfähigkeit der Metropolregion im internationalen Vergleich sowie zu einer Wohlfahrtssteigerung bei. Der deutsche Internetknoten DE-CIX in Frankfurt am Main ist der Garant für die steigende Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands auf den Weltmärkten.

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