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Industrie

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Die primären Nutznießer digitaler Infrastrukturen sind die Schlüsselindustrien Deutschlands – im Wesentlichen die Logistikbranche, die Finanzdienstleister, der Handel, die Automobil und -Zulieferindustrie, die Metallindustrie und der Maschinenbau, die Chemie-, Gesundheits- und Pharmaindustrie (insbesondere Life Science & Biotechnologie), der Informations- und Telekommunikationssektor selbst, die Kreativwirtschaft, die Luft- und Raumfahrt, die Rüstungsindustrie, der Medien- sowie der Energiesektor. Weitere Nutznießer sind die Bewohner einer mit digitalen Infrastrukturen erschlossenen Region.

Die Metropolregion FrankfurtRheinMain umfasst zahlreiche Industrie- und die dazugehörigen Dienstleistungssektoren: Automation (inklusive Maschinenbau, Elektronik, Mechatronik, Mikrosystemtechnik, Messen-Regeln-Steuern), Automotive (inklusive Fahrzeugbau, Zulieferindustrie), Chemie, Pharmazie, Biotechnologie, Consulting (inkl. Rechts-, Steuer-, Unternehmensberatung), Finanzwirtschaft (Banken, Versicherungen), Gesundheitswirtschaft (inklusive Medizintechnik, Life Science, Gesundheitswesen), Informations- und Kommunikationstechnologien, Kultur- und Kreativwirtschaft, Logistik und Verkehr, Luft- und Raumfahrt, Materialtechnik (Werkstoff-, Oberflächen-, Nanotechnik), Umwelttechnik und Energie.

Die Metropolregion kann mit einem BIP in Höhe von 72.000 Euro pro Erwerbstätigem neben seiner günstigen geographischen Lage auch über ein hohes Wirtschaftspotenzial im nationalen wie internationalen Bereich aufwarten, dies basiert auf den infrastrukturellen, verkehrs- wie informationslogistischen Ausstattungen. Das BIP in FrankfurtRheinMain liegt bei über 200 Milliarden Euro, das entspricht über 8 Prozent des BIP in Deutschland.

Bereits seit 2008 wurden in diesem Wirtschaftsraum rund 2,9 Millionen sozialversicherungspflichtig Beschäftigte gezählt. Damit liegt die Region sowohl über dem Durchschnitt deutscher Metropolregionen als auch über dem Bundesdurchschnitt. Über fünf Prozent aller deutschen Industriekonzerne haben ihren Hauptsitz in FrankfurtRheinMain.

Mehr als 112 Milliarden Euro beträgt das Einkommen privater Haushalte in der Metropolregion. Die Kaufkraft in FrankfurtRheinMain liegt seit 2010 mit über 20.000 Euro pro Einwohner knapp zwölf Prozent über dem Bundesdurchschnitt; in einigen Teilen der Metropolregion wie im Hochtaunuskreis und im Main-Taunus-Kreis ist die Kaufkraft noch wesentlich höher.

Die Konzentration internationaler Unternehmens- und Organisationszentralen liegt in den Digital Hub Regionen um FrankfurtRheinMain bis dato höher. Für ausländische Unternehmen ist laut der jüngsten IBM-Studie Frankfurt als Standort für Investitionen beliebt.

FrankfurtRheinMain ist nicht nur wegen der ARD in Frankfurt, dem zentralen Schaltpunkt von Eurovision und dem ZDF in Mainz ein wichtiger digitaler Medienstandort in Deutschland. Mehrere öffentliche wie private Radio- und TV- Sender sind ebenfalls in der Metropolregion präsent. Die Region verfügt ferner über eines der führenden Zentren für digitale Filmproduktion (Postproduction) in Europa und veranstaltet jährlich die international renommierte Konferenz für digitale Filmproduktion in Kino, TV und Werbung.

Die Region bietet eine hohe Dichte an hoch ausgebildeten, oftmals mehrsprachigen Arbeitskräften. Sie besitzt ein sehr hoch qualifiziertes, international versiertes Fachkräftepotenzial und verfügt über komplette Wertschöpfungsketten durch eine funktionale Vielfalt an Hersteller- und Anwenderunternehmen unterschiedlichster Branchen. Darunter sind zahlreiche, auch sehr international tätige Industriekonzerne, Banken und Versicherungen sowie eine breite Basis an Mittelständlern.
Hochverfügbare digitale Infrastrukturen in der Metropolregion FrankfurtRheinMain ziehen lukrative Arbeitsplätze an und machen diese im internationalen Wettbewerb um Talente attraktiver. Frankfurt ist die einzige deutsche Metropole, die ein weltweit bekannter Wirtschaftsstandort ist.

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