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Energie

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Die Abhängigkeit digitaler Infrastrukturen von der Stromversorgung ist heute nicht mehr einseitig, sondern wechselseitig. Die Bereiche innerhalb der digitalen Infrastrukturen bedingen einander vollumfänglich. Die Stromversorgung ist gleichermaßen auf die Funktionstüchtigkeit der Informations- und Telekommunikationsversorgung angewiesen – wie alle anderen digitalen Infrastrukturbereiche ebenfalls. Ohne Strom gibt es keine digitale Versorgung – ohne digitale Versorgung gibt es keine Stromproduktion und -verteilung.

Die Stromversorgung stellt eine über Jahrzehnte gewachsene, inhomogene Struktur an Versorgungsgebieten dar und präsentiert sich heute als ein kommerziell gestaltetes, komplex zu steuerndes Versorgungsnetzwerk von Produktionsanlagen mit einem heterogenen Transport-/ Distributionsnetzwerk sowie Verteilnetz über mehrere, regionale Leistungsebenen. Diese sind in Deutschland wettbewerblich organisiert und technologieoffen ausgestattet, was zu regionalen Unterschieden in der tatsächlichen Versorgungssituation führt.

Die störungsbedingte Nichtverfügbarkeit beträgt im Frankfurter Stromnetz auf der Mittelspannungsseite pro Endkunde und Jahr 1,38 Minuten (statistischer Mittelwert des Jahres 2010). Diese hohe Netzzuverlässigkeit stellt im weltweiten Vergleich einen absoluten Spitzenwert dar.

Die hoch zuverlässige Stromversorgung in FrankfurtRheinMain wird durch die Entwicklungen der Energiewende und durch die steigenden Preisannahmen für die künftige Nutzung von Industriestrom kompensiert. Auch wenn die Digital Hub Regionen eine vergleichsweise schlechtere Versorgungslage haben, so liegen die Nutzungsentgelte ebenfalls auf einem anderen, niedrigeren Niveau für Industriekunden. Diese sorgen durch eigene Investitionen in eine Notstromversorgung vor.

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